Vierter Schweizerischer Ernährungsbericht
Buch, Format 16,5 x 24 cm, 650 Seiten, 1. Auflage 1998
Herausgeber: Bundesamt für Gesundheit
Die einen zu viel, die anderen zu wenig und nicht ausgewogen: In der Schweiz tut sich eine Ernährungsschere auf. Der Vierte Schweizerische Ernährungsbericht hält fest, dass in den letzten zehn Jahren Übergewicht bei Männern im mittleren Alter stark zugenommen hat. Auf der anderen Seite weist zum Beispiel ein Teil der Jugendlichen und Betagten Anzeichen einer quantitativen und qualitativen Mangelernährung auf.
Im Bericht enthaltene wissenschaftliche Daten zeigen, dass 8 Prozent der 14 bis 19-jährigen Frauen sowie 2 Prozent der Männer im gleichen Alter ein hoch auffälliges Essverhalten aufweisen. Eine eigentliche Magersucht (Anorexie) wurde bei jeder 100. jungen Frau, Ess-Brech-Sucht (Bulimie) bei ca. jeder 33. Frau festgestellt. Untersuchungen bei Betagten, aber auch bei anderen Bevölkerungsgruppen zeigen häufig eine teilweise Unterversorgung mit wichtigen Vitaminen und Calcium.
Daten über den Verbrauch der wichtigsten Lebensmittel
Der Vierte Schweizerische Ernährungsbericht enthält zudem die neuesten Daten über den Verbrauch der wichtigsten Lebensmittel und zeigt damit verbundene Gesundheitsrisiken auf. Die neuen Verbrauchszahlen und andere Studien zeigen, dass in der Schweiz immer noch häufig zu viel, zu fett und zu süss gegessen wird. Vom Gesundheitsstandpunkt aus günstig im Vergleich zu früheren Berichten sind der vermehrte Konsum von Getreide, Gemüse und Salaten, der rückläufige Verbrauch von Butter und Fleisch sowie die leicht sinkende Tendenz beim Alkoholkonsum.
Auch auf Französisch erhältlich:

