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Fruchtzucker


Ist der Konsum von Fruchtzucker problematisch?

Fruchtzucker – auch Fruktose genannt – kommt natürlicherweise in Früchten und Honig vor. Nennenswerte Mengen findet man in getrockneten Früchten und im Honig. Auch der Haushaltszucker besteht zur Hälfte aus Fruchtzucker. Seit einigen Jahren wird aus Mais sogenannte High Fructose Corn Starch (HFCS), auch bekannt als Fruktosesirup, als billigeres Süssungsmittel in Getränken und Lebensmitteln eingesetzt.

Fruchtzucker wird bei hohen Zufuhrmengen direkt in Fett umgewandelt. Der übermässige Konsum von isolierter Fruktose oder von HFCS kann sich negativ auf die Blutfettwerte auswirken und damit zusammenhängende Krankheiten fördern.

Einfuhrdaten zeigen, dass in der Schweiz die weitaus grösste Menge von Fruktose in Form von Haushaltszucker konsumiert wird. Wie viel Fruchtzucker in der Nahrungsmittelindustrie verarbeitet wird, ist nicht bekannt, weil in der Schweiz keine Deklarationspflicht besteht. Wer den Konsum von Fruchtzucker einschränken möchte, sollte also generell weniger gezuckerte Lebensmittel und gesüsste Getränke konsumieren. Der Konsum von Früchten sollte hingegen keineswegs eingeschränkt werden.

September 2008