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Sucralose
Immer häufiger ist dieser Süssstoff in Lebensmitteln zu finden. Warum ist das so, und was zeichnet ihn aus?
Der Süssstoff Sucralose – auch Splenda genannt – ist am 23. November 2005 vom Bundesamt für Gesundheit für die Schweiz zugelassen worden. Deshalb trifft man ihn erst seit einiger Zeit auf Lebensmitteldeklarationen an. In Kanada ist der Süssstoff bereits seit 1991, in den USA seit 1998 zugelassen. Hergestellt wird Sucralose (E 955) durch Chlorierung von Haushaltszucker (Saccharose). Kritiker befürchten infolge dieser Chlorierung negative Auswirkungen auf die Umwelt.
Der Süssstoff besitzt eine 500- bis 600-fach höhere Süsskraft als Haushaltszucker. Er liefert keine Kalorien, beeinflusst den Cholesterinspiegel nicht, verursacht keine Karies und wird vom Körper unverändert wieder ausgeschieden. Er eignet sich gleichermassen zum Backen wie auch für den Einsatz in Getränken und sauren Lebensmitteln wie Konfitüren.
Dezember 2007
