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Schweflen
Ich habe gehört, dass geschwefelte Dörraprikosen ungesund seien.
Schwefelverbindungen wirken konservierend. Sie hemmen das Wachstum von Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien. Dies ist seit dem späten Mittelalter bekannt und wird auch entsprechend genutzt. Schwefeldioxid und dessen Salze (Sulfite) stabilisieren zudem die Farbe eines Nahrungsmittels und verhindern eine (unerwünschte) Bräunung.
Geschwefelte Dörraprikosen lassen sich also leicht durch ihre Farbe erkennen - sie sind orange. Ungeschwefelte Dörraprikosen besitzen hingegen eine bräunliche Farbe.
Der Einsatz von Schwefeldioxid und Sulfiten wird in der Zusatzstoffverordnung geregelt und kann daher als unbedenklich betrachtet werden. Bei empfindlichen und entsprechend veranlagten Personen können Schwefelverbindungen jedoch Asthmaanfälle und Kopfschmerzen auslösen sowie zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit führen. In diesen Fällen wird geraten, auf ungeschwefelte Produkte auszuweichen.
Januar 2004
