Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE hat ihre Strategie für 2018 –2022 überarbeitet. Sie will weiterhin eine ausgewogene Ernährung sowohl auf der Verhältnis- als auch Verhaltensebene fördern. In der Rolle einer nationalen Kommunikationsagentur unterstützt sie alle Anspruchsgruppen bei Ernährungsfragen.

Die Kernkompetenz der SGE liegt in der Wissensbeschaffung, Erarbeitung und adressaten-gerechten Kommunikation wissenschaftlicher Grundlagen zu spezifischen Ernährungsthemen sowie in deren praxisrelevanten Aufbereitung (z. B. in Form von zielgruppen-orientierten Publikationen oder Konzepten, Empfehlungen zu Umsetzungsstrategien usw.). Sie nimmt dabei eine wichtige Brückenfunktion zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit, Behörden und Wirtschaft wahr und profitiert dank ihrer Unabhängigkeit und hohen Fachkompetenz von einer grossen Glaubwürdigkeit bei allen Anspruchsgruppen.

Die SGE sieht sich mit folgenden Herausforderungen konfrontiert, denen in der vorliegenden Strategie Rechnung getragen wird:

  • Die dynamische technologische Entwicklung in der Informationsbeschaffung und -verbreitung erfordert auch Anpassungen in der Kommunikation von Ernährungsinhalten und -angeboten.
  • Die demografische Entwicklung und die Erreichung von Bevölkerungsgruppen mit spezifischen Merkmalen (sozioökonomische und kulturelle Aspekte).
  • Zahlreiche kontextfremde Akteure drängen in das Feld der Vermittlung von Ernährungsinhalten.
  • Die SGE ist als Verein finanziell unter anderem von Einnahmen durch Mitgliederbeiträge abhängig. Die Anzahl Einzelmitglieder ist sinkend.
  • • Die Anspruchsgruppen der Sprachregionen verlangen gleichermassen nach Angeboten in ihrer Zielsprache.

Geschäftsstelle und Vorstand der SGE, 1.12.2016