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Thema des Monats

Frisch und munter in den Sommer

Der Frühling ist da und der Sommer lässt auch nicht mehr lange auf sich warten. Doch nicht jeder schaut dieser Zeit unbeschwert entgegen. Lästige Pfunde aus den Wintermonaten bereiten kleinere und manchmal auch grössere Sorgen – passt der Bikini noch? Schnell muss eine Diät her. Doch aufgepasst und genau hingeschaut. Nicht jedes Konzept führt wirklich zum Erfolg – schon gar nicht langfristig. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE rät von stark einschränkenden und einseitigen Diäten ab. Die häufig schnell verlorenen Pfunde sind blitzschnell wieder drauf und unter Umständen sogar noch mehr als vorher. Sie haben noch genug Zeit, Ihre Ernährung so umzustellen, dass auch ein langfristiger Gewichtsverlust erzielt werden kann und die leichte Sommerkleidung wieder passt.

Folgende Tipps erleichtern den Weg:

Gemüse & Früchte: Greifen Sie beim Gemüse und Salat zu. Am besten immer die Hälfte des Tellers mit Gemüse oder Salat füllen. Folglich sollten das Gemüsefach und die Fruchtschale immer gut gefüllt sein.

Getränke: Wasser oder ungesüsster Frucht- oder Kräutertee sind die Getränke erster Wahl. Für den Geschmack kann auch Zitronensaft oder eine Scheibe Orange im Glas sorgen. Süssgetränke gehören zu den Süssigkeiten und sollten daher massvoll konsumiert werden. 1Liter eines Süssgetränkes liefert bereits 400 kcal.

Alkohol: Alkohol liefert nicht nur Kalorien, sondern mindert auch die Fettverbrennung.

Mahlzeitenrhythmus: Essen Sie regelmässig, um Hungerattacken und unkontrolliertem Snacking vorzubeugen. Planen Sie drei ausgewogene Hauptmahlzeiten gemäss dem Optimalen Teller ein, sowie bei Bedarf 1–2 kleine Zwischenmahlzeiten.

Sättigung: Erst 15–20 Minuten nach Beginn einer Mahlzeit sendet unser Körper erste Sättigungssignale aus. Schöpfen Sie also erst nach 20 Minuten ein zweites Mal, falls Sie immer noch Hunger verspüren.

Snacking: Versuchen Sie grundsätzlich kontrollierter Süsses und salzige Knabbereien zu essen. Ganz darauf verzichten müssen Sie jedoch nicht. Geniessen Sie maximal 1x täglich eine kleine Portion ganz bewusst und vermeiden Sie Naschereien zwischendurch.

Planung: Ausgewogenes Essen und Trinken beginnt mit einer guten Planung der Mahlzeit und dem gezielten Einkaufen. Gehen Sie nicht mit leeren Magen oder sogar hungrig einkaufen. Lassen Sie sich nicht von Aktionen oder Sonderangeboten verführen.

Bewegung: Bauen Sie so viel Bewegung wie möglich in Ihren Alltag ein: Benützen Sie beispielsweise die Treppe anstatt des Lifts oder der Rolltreppe, steigen Sie eine Bushaltestelle früher aus, parkieren Sie ihr Auto etwas weiter weg und gehen ein Stück oder erledigen sie kleine Einkäufe zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Eventuell kann ein Schrittzähler motivieren. Informieren Sie sich über Fitnessclubs oder Sportvereine in der Nähe Ihrer Wohnortes oder des Arbeitsplatzes. Das Angebot ist gross, und vielleicht ist auch für Sie das Passende dabei.

Ein ausführliches Merkblatt zum gesunden Abnehmen finden Sie hier. Das Buch „Im Gleichgewicht“ ist im SGE-Shop erhältlich www.sge-ssn.ch/shop.

 

Aktuelles der SGE

Kreative Zwischenmahlzeiten: Neu auf der Website der SGE

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Kinder lieben farbiges Essen und kreative Formen. Diese Vorliebe wurde bei der neuen Rezeptsammlung der SGE aufgegriffen. Selbst zubereitet unterstützen diese Zwischenmahlzeiten die ausgewogene und genussvolle Ernährung bereits im Kindesalter. Sie sorgen zu Hause oder in der Kita, im Kindergarten- und Schulalltag für viel Freude im Umgang mit Früchten und Gemüse.

Die Rezept-Sammlung wurde von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE erarbeitet, getestet und gestaltet. Sie entspricht dem Bedürfnis von vielen Eltern und Lehrpersonen. Es gibt 15 einfache Ideen für Zwischenmahlzeiten mit Früchten und Gemüse, die mit Kindern zubereitet und genossen werden können. Die Anleitungen sind auf Deutsch und Französisch in einfacher Sprache verfasst. Ansprechende Bilder zeigen bei jedem Rezept, wie das Endresultat aussehen kann.

Die Rezepte sind auf der Website der SGE frei zum Download für alle Interessierten unter www.sge-ssn.ch/kreative-zwischenmahlzeiten verfügbar.

 

SGE-FACHTAGUNG 2016

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Die individuelle genetische Voraussetzung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Inwieweit kann oder soll die Ernährung darauf Rücksicht nehmen? Was heisst überhaupt «personalisierte Ernährung»? Existieren brauchbare Methoden, um einen personalisierten Ernährungsplan zu definieren, und wie könnten diese die Berufspraxis der Fachpersonen verändern? Welchen Einfluss hat «personalisierte Ernährung» auf die Lebensqualität?

Mit der nationalen Fachtagung 2016 «Personalisierte Ernährung – steht mein Menü in den Genen?» am 1. September im Hochschulzentrum vonRoll in Bern bietet die SGE eine Plattform zur Diskussion und Beantwortung dieser Fragen.

Detailliertere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf www.sge-ssn.ch/fachtagung

 

Mit der SGE ans Institute of Evolutionary Medicine der Universität Zürich
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Wie schlägt die Wissenschaft eine Brücke zwischen den Ernährungsgewohnheiten von heute zu denen der alten Ägypter? Wie lässt sich von der Zusammensetzung von Zähnen auf Ess- und Trinkgewohnheiten schliessen? Erfahren Sie mehr am Austausch mit dem IEM.

Es erwartet uns ein spannender Einblick in die Arbeit des Instituts im Bereich der Entwicklungsgeschichte der Ernährung! Alle SGE-Mitglieder sind herzlich zur Mitgliederversammlung, 3. Mai 2016 von 10:30-13 Uhr eingeladen. Mit freundlicher Unterstützung durch den ZFV.

www.sge-ssn.ch/mv

 

Nutrinet-Frühlingstagung: «Alter und Ernährung – gesünder alt werden»

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Die diesjährige Nutrinet-Frühlingstagung widmet sich dem Thema «Ernährung und Alter – gesünder alt werden» und findet am Freitag, 20. Mai 2016 von 13.45–16.45 Uhr im Campus Liebefeld statt.

Frau Prof. Dr. Bischoff-Ferrari geht auf die physiologischen Veränderungen des Älterwerdens und die aktuellen Vitamin D-Empfehlungen ein. Anschliessend präsentiert Frau Prof. Dr. Christine Brombach einen kurzen Überblick über Einflussfaktoren auf das Ernährungsverhalten im höheren Lebensalter. Es werden dazu Ergebnisse aus empirischen  Studien  und  Anknüpfungspunkte mit möglichen Ernährungsinterventionsprogrammen aufgezeigt.

Auch in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit im Rahmen von jeweils 30 Minuten in ein spezifisches Thema einzutauchen. Es stehen 7 verschiedene Präsentationen zur Auswahl.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Anmeldung und Programm finden Sie hier: www.nutrinet.ch/de/tagungen/

Am Vormittag findet die BLV-Ernährungsplattform in den gleichen Räumen statt.

 

Personalfachmesse Personal Swiss in Zürich

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Am 12. und 13. April 2016 fand die Personalfachmesse Personal Swiss in Zürich statt. Auch dieses Jahr betreute die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE einen Messestand.

 

Kurz notiert

WWF-Studie zum Treibhausgasausstoss verschiedener Ernährungsstile

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In einer Studie liess der WWF den Treibhausgasausstoss von sieben verschiedenen Ernährungsstilen berechnen. Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier machen rund die Hälfte des Treibhausgasausstosses aus. Der Konsum von pflanzlichen Proteinen wird als klimaschonender eingestuft, weil er massiv weniger Treibhausgase verursacht. Ergänzend wurde ein achtes Szenario ausgewertet, das auf den Empfehlungen der Schweizer Lebensmittelpyramide und den FOODprints®, den Tipps zum nachhaltigen Essen und Trinken der SGE, basiert.

Zur Studie

 

Das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain an der MUBA

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Vom 15. – 24. April 2016 findet die 100ste MUBA statt. Das Landwirtschaftliche Zentrum Ebenrain, Sissach nimmt das Jubiläum auf und stellt seinen Auftritt unter das Motto „Landwirtschaft und Ernährung im Wandel“. An drei verschiedenen Inseln, gestern – heute – morgen, wird die Entwicklung in Feld und Hof  und die Entwicklung auf und rund um den Teller dargestellt. Was waren gängige Menüs vor ca. 100 Jahren? Und heute? Wie hat sich die Landwirtschaft verändert seit den Weltkriegen?

Die Zukunftsinsel lädt die Besucher ein, über mögliche zukünftige Tendenzen in Landwirtschaft und  Ernährung nach zu denken. www.lze.bl.ch

 

Lidl Schweiz verpflichtet sich zu Nachhaltigkeitszielen bei Agrarrohstoffen und Fisch

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Kakao, Tee, Kaffee und Palmöl sowie Fisch und Schalentiere sollen in Zukunft bei den Eigenmarken von Lidl Schweiz nur noch aus nachhaltigen, zertifizierten Quellen stammen. Angestrebt werden 100%-Lösungen, welche dem Kunden nachhaltiges Einkaufen erleichtern sollen. Zur Medienmitteilung

 

SATW-Veranstaltung «Novel Food – Ade Cervelat & Co!»

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Die SATW-Veranstaltung Novel Food möchte unter Verwendung von verschiedenen Betrachtungswinkeln aufzeigen, warum eine Änderung von unseren Ernährungsgewohnheiten nötig wird und durchaus sinnvoll sein kann. Oder auch, wie die Nahrung der Zukunft aussehen könnte. Information und Anmeldung