Fast Food

Ist Fast Food ungesund?

Fast Food (z.B. Hamburger mit Pommes, Hot dog, Döner Kebap, Pizza) und Snacks (z.B. Schokoriegel, Süssgebäck) erfreuen sich grosser Beliebtheit, da sie schnell verfügbar und vergleichsweise billig sind und in ungezwungener Atmosphäre gegessen werden können. Schnellgerichte enthalten jedoch in der Regel sehr viel Energie (Kalorien), Fett und/oder Zucker sowie Salz, dafür aber wenig Nahrungsfasern, Vitamine und Mineralstoffe. Süssgetränke wie Cola-Getränke, Limonaden, Eistee usw., die häufig dazu getrunken werden, liefern aufgrund ihres hohen Zucker­gehaltes zusätzlich viele Kalorien. Solche Mahlzeiten sind meist wenig ausgewogen und liefern mehr Energie als der Körper braucht. Ausserdem sind die vorgefertigten Portionen meist viel zu gross bemessen. Der häufige Verzehr kann somit Übergewicht fördern. Gegen den gelegentlichen Konsum von Fast Food ist nichts einzuwenden. Ein bis zwei Fast Food-Mahlzeiten pro Woche sind ok, wenn die anderen Mahlzeiten an diesen Tagen ansonsten ausgewogen sind.

Tipps zum Fast-Food-Konsum:

  • Fettarme Schnellgerichte mit viel Gemüse wählen (z.B. asiatisches Gemüse-Reis-Gericht).
  • Fast Food-Gerichte mit Früchten, Gemüse oder Salat kombinieren.
  • Energie- und fettreiche Fast Food-Gerichte nur gelegentlich konsumieren.
  • Energiereiche Beilagen bzw. Desserts durch Gemüse oder Früchte ersetzen (z.B. Salat anstatt Pommes, Früchte als Dessert anstatt Gebäck oder Glace).
  • Portionengrösse bewusst wählen (XXL-Portionen verleiten häufig dazu, alles aufzuessen, auch wenn man schon satt ist).
  • Wasser bzw. Mineralwasser anstelle von Süssgetränken trinken.
  • Langsam und genussvoll essen.

Dezember 2013

Solarium und Vitamin D

Regen Solarien die Bildung von Vitamin D im Körper an?

Nein. Das lebensnotwendige Vitamin D wird in der Haut ausschliesslich mit Hilfe von UV-B-Strahlung gebildet. Im Solarium liegt aber nur ein Prozent der Strahlung als UV-B vor. Solarien eignen sich deshalb nicht, um die Bildung von Vitamin D im Körper anzuregen.

Das Vitamin D in unserem Körper stammt aus zwei unterschiedlichen Quellen: Es kann entweder über die Haut (endogen) aufgebaut oder durch die Nahrung zugeführt werden (exogen). Die UV-A- und UV-B-Strahlen gelangen bis zur Erdoberfläche, jedoch lösen nur die UV-B-Strahlen die Vitamin D-Bildung in der Haut aus. Hingegen sind sowohl UV-A- wie auch UV-B- Strahlen eine der Hauptursachen für die Entstehung von Hautkrebs. Im Solarium ist die Intensität der UV-Strahlen sehr hoch. Die UV-B-Strahlen sind vergleichbar mit derjenigen der Sonne an einem wolkenlosen Mittag im Hochsommer. Die UV-A-Strahlen, welche die Haut schnell altern lassen, sind jedoch um ein Vielfaches höher. Von einem Solariumbesuch ist also grundsätzlich abzuraten.

Die körpereigene Vitamin-D-Synthese übertrifft in der Regel die Vitamin-D-Zufuhr durch Lebensmittel. Das durch die Nahrung zugeführte Vitamin D stammt v.a. aus tierischen Produkten. Wichtige Lieferanten sind fetter Fisch (Hering, Lachs, Sardine), Eier und Milchprodukte. Ein Vitamin D-Mangel kann beim Kleinkind Rachitis (Knochenerweichung) und beim Erwachsenen eine Osteomalazie (Erweichung der normal entwickelten und ausgewachsenen Knochen) zur Folge haben. Deshalb ist für Personen mit einem ausgewiesenen Vitamin-D-Mangel eine Supplementierung in Absprache mit dem Arzt angezeigt.

Solarium

Oktober 2001, überarbeitet September 2011